Produktionen/Theater

							
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18.9.96
„Woyzeck“

nach Georg Büchner.
Büchners Drama über den Rekruten, der 1821 seine ungetreue Geliebte ersticht, ist nur in Entwürfen überliefert.Die Fragmente lassen die Person aus der näheren Umgebung Woyzecks zu Wort kommen und zeigen so den Täter auch als Opfer, der unter extremen Demütigungen zu leiden hatte. In dieser Inszenierung mit Ulf Georges als Solo-Darsteller sitzt Woyzeck, zum Tode verurteilt, in seiner Zelle. Die Begegnungen mit den Personen finden in seinem Kopf statt. Physisch allein lebt er doch ständig mit ihnen: mit den Doktor, der ih zum Versuchsobjekt macht; mit dem Hauptmann, der ihn verhöhnt; mit seiner Geliebten Marie, die sich mit dem Tambourmajor einlässt, und mit seinem Freund Andres, der ihm nicht zu helfen weiß.
Das  eindringliche Spiel von Goerges auf karger Bühne setzt ganz auf Ausdruck und Sprache. In Woyzecks Reaktion auf die laut memorierten Textfetzen offenbart und wiederholt sich die Qual, die seine imaginären Gegenüber in ihm auslösen.

Regie: Cordelia Wach & Thomas Klus.
Idee, Konzept & Darsteller: Ulf Goerges.

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