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Datum von bis
Garnisonkirche / Jazz-Fest 2019 / Konzert

Martin Tingvall – Solo Piano

›The Rocket‹ – Tour 2019
Ein Grund zum Feiern: Martin Tingvall wurde am 15. März mit dem Deutschen Musikautorenpreis in der Kategorie Jazz/Crossover ausgezeichnet!

Über die Jahre hat sich der in Hamburg beheimatete Pianist Martin Tingvall seinen eigenen Kosmos erschaffen: tourt mit dem Tingvall Trio um die Welt, machte sich europaweit als gefragter Komponist für Filme und Popmusik einen Namen, sammelte Preise und Auszeichnungen. Schon mit seinen zwei bisher erschienenen Soloalben zeigte er seinen Fans einen ganz anderen Martin Tingvall. Einen ruhigen, in sich gekehrten, verzauberten, verzaubernden Pianisten, der uns mit auf eine Reise in andere Sphären nimmt.

›The Rocket‹ heißt das neue Album, auf dem der Pianist seine Zuhörer mit einem ganz eigenen Genre verzaubert und sie auf eine Reise in neue Sphären mitnimmt. Von raketenartiger Schnelligkeit kann jedoch nicht die Rede sein. Ruhig lässt Tingvall es angehen und diese Ruhe behält er bei. Ein Gegensatz, der scheinbar abwegig wirkt, beim Hören des Albums aber keine Zweifel darüber aufkommen lässt, dass der Titel gut gewählt ist: Die Rakete startet in Zeitlupe in ferne Galaxien. Tingvalls weitreichende Erfahrung im Komponieren von Filmmusik lässt sofort Bilder entstehen.

›Floating‹ heißt eines der ersten Stücke und ein anderes ›No Gravity‹ – die Kompositionen sind der Inbegriff von Schwerelosigkeit und Leichtigkeit, ohne dabei ins Triviale abzurutschen. Im Titelsong, ›The Rocket‹, hört man besonders deutlich, wie sehr Tingvall sich seit seinem letzten Soloalbum musikalisch weiterentwickelt hat.

Die traditionelle Verteilung zwischen der rechten und der linken Hand verschwimmt, die linke Hand spielt die Melodie gleichberechtigt zur rechten Hand und vice versa, während die Rakete sich bedächtig und eindrucksvoll durch diese neuen Klangwelten bewegt.

Martin Tingvall, der eigentlich als Jazzpianist gilt, sich aber auch in anderen Genres wie Pop, Rock oder Filmmusik zu Hause fühlt, spielt auf diesem Album einfach klingende, gleichzeitig ergreifend schöne Melodien mit beinahe klassisch anmutenden musikalischen Themen. Auch seine schwedische Herkunft lässt sich nicht verleugnen: Die skandinavische Volksmusik kann man in beinahe jedem Stück heraushören. Mit dieser besonderen musikalischen Mixtur ist ein ganz eigenes Genre entstanden.

›Unsere Welt unterliegt einem unglaublich schnellen Wandel. Die Digitalisierung verändert fast alle gesellschaftlichen Bereiche sowie unser tägliches Leben. Mit diesem Album wollte ich einen Gegenpol der Ruhe dazu entwerfen. Gleichzeitig erforsche ich für mich auch neue musikalische Welten. Und dabei gibt mir die Musik den Weg vor.‹

Auf ›The Rocket‹ lässt Tingvall sich Zeit und Raum, um seinen musikalischen Minimalismus noch mehr als auf seinen bisherigen beiden Solo-Alben zu erforschen. Ganz allein, nur Martin Tingvall und sein Klavier.



Pressestimmen:

›[…] zwischen Lied und Tanz und Traum - innig, verhalten, ergreifend schön.‹  Die ZEIT

›Ausnahmepianist‹  Süddeutsche Zeitung

›Voller wunderbar gelassener, meditativer Klänge, angesiedelt irgendwo zwischen Jazz und Klassik‹  STERN

›Der schwedische Pianist, der zeitweise auch in Hamburg lebt, hat sein Tingvall Trio zu einem der bedeutendsten Klaviertrios des heutigen Jazz geführt. Wenn er sich nun solo ans Klavier setzt, macht er genau an diesem Punkt weiter, fließend und groovig, mit weit offenen Ohren für die Freiräume der Musik. Und vor allem: In Kontakt mit sich selbst. Es ist ein Glücksfall für den Jazz, dass er diesen innerlichen Prozess auch dem Hörer vermitteln kann.‹  Norddeutscher Rundfunk

›[...] jedes dieser wunderschönen kleinen Stücke auf "Distance" hat seinen eigenen Charakter. Und wie Martin Tingvall das hinbekommt ist schon sehr beeindruckend.‹  Deutschlandradio Kultur

Termine:
Fr 13.09.2019 20:00 Uhr
Veranstalter:

Kulturetage gGmbH

Eintritt:

(inkl. Gebühren VVK/AK): norm: 29,80 €/32,50 €; erm: 22,80 €/25 €

Pressebild ›
Bildnachweis: Jenny Kornmacher

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Bildnachweis: Jenny Kornmacher

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