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Studio / Theater k / Theater

Der Gott des Gemetzels

von Yasmina Reza
Ja, so sind sie, die lieben Kleinen: Da haut doch der Ferdinand, elf Jahre alt, dem Bruno, ebenfalls elf Jahre alt, zwei Zähne raus. Unmöglich! Das muss geklärt werden. Von den Eltern!

Verantwortungsbewusst und tolerant setzen sich die Erwachsenen zusammen und suchen ein einvernehmliches Einvernehmen. Aber was sich da im Laufe der Zusammenkunft - zwischen Kuchen, Tee und Alkohol - abspielt, ist alles andere als friedlich.
Schnell beginnt die bürgerliche Fassade der Eltern zu brechen, die Konflikte der Ehepartner untereinander treten gnadenlos an die Oberfläche und das Schlachtfest kann beginnen.

Eines der erfolgreichsten Stücke der letzten Jahre auf deutschen Bühnen, Yasmina Rezas ›Gott des Gemetzels‹, ist jetzt auch im Theater k der Kulturetage zu sehen. Ein herrlich vergnüglicher, bitterböser Theaterabend zwischen Handy, Hamsterrad und Tulpen.

Es spielen: Brit Bartuschka, Franziska Vondrlik, Uwe Bergeest und Aron Woldamlak
Regie: Ulf Goerges
Bühne: Bernhard Weber-Meinardus, Kostüm: Regine Meinardus
Technik: Nils Meyer
Produktionsleitung: Hanna Schroeder

Kritiken:

OLDENBURG – Rum aus Guadeloupe, Tulpen aus Holland, Apfelstrudel aus Birnen und ein Hamster aus Plastik – es braucht nicht viel, um für 75 Minuten ausgezeichnete Unterhaltung zu sorgen. Na gut, eine Zutat fehlt noch zum Erfolg im Theater K der Kulturetage: vier hervorragende Schauspieler. Die machen aus dem „Gott des Gemetzels“ ein ebenso heiteres wie nachdenklich stimmendes Stück. Franziska Vondrlik, Brit Bartuschka, Uwe Bergeest und Aron Woldamlak sind es, die der oft gespielten und bereits verfilmten Farce von Yasmina Reza ihren ganz eigenen Stempel aufdrücken. Sie sorgen dafür, dass die Zuschauer auf eine wilde Achterbahnfahrt der Gefühle geschickt werden: Mal brüllende Heiterkeit, dann wieder fast greifbare Nachdenklichkeit, mal Überraschung und dann die Einsicht, dass man selbst auch schon mal so reagiert hat. „Der Gott des Gemetzels“ gewährte den Premieren-Zuschauern im ausverkauften Theater K einen Griff ins pralle Alltagsleben: Zwei Ehepaare streiten um Schuld und Sühne ihrer handgreiflich gewordenen Söhne, vergessen aber schnell den eigentlich Grund ihres Treffens und arbeiten lieber sich und ihr Leben auf. Vier bürgerlich-liberale Menschen von heute am Rand des selbst verursachten Wahnsinns – als Zuschauer kann man sich da nicht nur zurücklehnen und lachen, man stutzt auch und erkennt sich selbst. Regisseur Ulf Goerges hat mit seinem Ensemble ein weiteres Kleinod des boulevardesken Befindlichkeitstheaters auf die Bühne gebracht. Denn erst die Schauspieler geben der bitterbösen Komödie die Extraportion Einzigartigkeit: Da ist Brit Bartuschka, die höchst überzeugend die völlig überdrehte Mutter des kindlichen Schlägers gibt. Da ist Aron Woldamlak, der in seiner ersten Rolle für das Theater K einen wunderbar schmierigen Winkeladvokaten und Smartphone-Junkie hinlegt. Da ist Franziska Vondrlik, der man die sich selbst verwirklichende Kunstexpertin und ihren Sohn beschützende Mutter rundweg abnimmt. Und da ist Uwe Bergeest, der herrlich bräsige Metallhändler, der stets den Wind sucht, der seinem Fähnchen die richtige Richtung gibt. Vier Typen, ein Stück – „Der Gott des Gemetzels“, der noch bis in den Mai aufgeführt wird, ist ein großer Wurf für die kleine Bühne. Lang anhaltender Applaus nach der Premiere bewies, dass dieses Theater beste und niveauvolle Unterhaltung bietet. NWZ

Termine:
Do 26.10.2017 19:00 Uhr
Fr 27.10.2017 19:00 Uhr
Sa 28.10.2017 19:00 Uhr
Do 02.11.2017 19:00 Uhr
Fr 03.11.2017 19:00 Uhr
Sa 04.11.2017 19:00 Uhr
Veranstalter:

Kulturetage gGmbH

Eintritt:

(inkl. Gebühren VVK/AK): norm: 19 €/ 21 €; erm: 16 €/ 18 €

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